Körpersprache beim Flirten
Häufig findet man gut gemeinte Flirtsprüche, die das Flirten erleichtern und einen Gesprächseinstieg ermöglichen sollen. Dabei wird allerdings oft darauf vergessen, dass beim Flirten nicht nur die richtigen Worte zählen, sondern eine positive Körpersprache mindestens genau so wichtig ist. Wer seinem Gegenüber durch seine Körperhaltung Unsicherheit oder Verschlossenheit signalisiert, kommt auch mit dem lässigsten Spruch oder einer unlimitierten Kreditkarte nicht weiter und wird beim Flirten wenig Erfolg haben. Daher ist es wichtig, ein paar Grundregeln der Körpersprache zu beherzigen, wenn man in Zukunft nette Bekanntschaften machen möchte.
Was Körpersprache signalisiert
Grundsätzlich muss festgehalten werden, dass es nicht möglich ist, nicht zu kommunizieren. Das heißt, dass man durch seine Kleidung, seine Gesten und Mimik, eben durch seine gesamte Erscheinung Botschaften an seine Mitmenschen sendet, die einem dadurch auch sofort bestimmte Eigenschaften zuordnen. Besonders aussagekräftig ist die Körpersprache, die häufig unbewusst Auskunft über Befindlichkeiten und Stimmungen gibt.
Wer seinem Gegenüber mit vor dem Körper verschränkten Armen begegnet, signalisiert automatisch Skepsis und Ablehnung. Daher sollt man dies beim Flirten unbedingt vermeiden, denn hier ist eine offene Körperhaltung mit einladenden Gesten angesagt. Man sollte sich seinem Flirtpartner gegenüber aufgeschlossen geben und auch bei Einhaltung eines gewissen Abstands den Körper ihm oder ihr zuwenden und die Arme auf keinen Fall verschränken.
Welche Gesten das Gegenüber schwach machen
Frauen zeigen ihrem Gegenüber durch einen ihm zugewandten, gestreckten Hals, dass sie körperlich an ihm interessiert sind. Dies ist keine Erfindung von Flirtratgebern, sondern im Laufe der Evolution entwickeltes Verhalten. Ebenso anziehend auf Männer wirkt es, wenn Frau sich im Laufe des Gesprächs eine Haarsträhne gedankenverloren um den Finger wickelt. Wenn sie dabei noch leicht von unten zu ihm aufblickt, wird er ihr kaum mehr widerstehen können.
Männer wirken evolutionsbedingt durch Größe und Stärke anziehend auf Frauen. Es verwundert daher nicht, dass sie beim Flirten dazu neigen, ihren Oberkörper aufzurichten und die Schultern nach hinten zu drücken, wodurch sie gleich etwas stattlicher aussehen.
Für beide Geschlechter gilt, dass kurze, scheinbar zufällige Berührungen an Ellbogen oder Hand während eines Gesprächs nicht nur für Gänsehaut, sondern auch für erste Vertrautheit sorgen.
Mit diesen grundlegenden Tipps kann beim nächsten Flirt kaum mehr etwas schief gehen.
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